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Europäische Vereinigung zum Erforschen, Sammeln und Bewahren von ursprünglichen und außergewöhnlichen Geldformen

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Museum der Weltkulturen Frankfurt

Ernst Ludwig Kirchner und die Kunst Kameruns - die Verwendung europäischer Glasperlen in der Kunst Kameruns.

Dia Vortrag mit Dr. Uta Röschenthaler, Inst. f. Historische Ethnologie, Joh.-Wolf.-Goethe-Univ. Frankfurt.

Mittwoch, den 24.09.2008 um 19:00 Frankfurt, Schaumainkai 37 Hochparterre.

Bunte Glasperlen werden in der kamerunischen Kunst seit Jahrhunderten verwendet. Die oft mit zahlreichen Perlen verzierten Gegenstände gehören zu den eindruckvollsten Werken der höfischen Kunst des Kameruner Graslandes. Eine der spannenden Fragen ist hierbei, woher die Perlen kamen und wie sie in die Grasland-Region gelangten.

Die Ausstellung selbst ist Di, Do - So 10-17 und Mi 10-20 Uhr geöffnet

Vor einer weiten Anreise ggf. noch mal im Museum anrufen: Tel. 069/ 212 359 13 Link zum Museum. .

 

Dauerausstellung "Vormünzliche Zahlungsmittel"

im Sparkassenmuseum Heppenheim (Bergstraße)

 

2004 wurde in dem historischen und denkmalgeschützten Sparkassengebäude aus dem Jahre 1884 in Heppenheim das "Sparkassenmuseum" eröffnet. Verwirklicht wurde dies durch die Initiative einer engagierten Gruppe von "Sparkassen-Senioren". Ausgestellt sind Exponate und Dokumente aus dem Bankgeschehen der Sparkasse, sowie Zeitdokumente um das Geld. 2007 nahm man die Anregung auf, die Ausstellung durch das Thema "Vormünzliche Zahlungsmittel" zu ergänzen. Man gestaltete die vorhandene Ausstellung mit viel Aufwand um. Es wurde Platz geschaffen, um in zwei Räumen Exponate aus Europa, Amerika, Asien und Ozeanien zu zeigen. Informative Schautafeln und Textschilder informieren über die einzelnen Objekte, die in Vitrinen und an Wandflächen präsentiert werden. Noch vor Weihnachten 2007 konnten die neu gestalteten Räume eröffnet werden.

Öffnungszeiten:

Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer

06252-12-0

Es wird herzlich eingeladen und auch um Kritik oder Anregung gebeten.

Jürgen Maurer

Telefon: 06252-93200-0

email: mock@juju-africa.de

 

 

Schönheit und Magie - Schmuck ferner Länder

Deutsches Goldschmiedehaus Hanau: 10. Januar - 6. April 2008

Museum Zons, Dormagen: 20. Juni - 14. September 2008

Oberhessisches Museum Gießen: 24. Oktober 2008 - 25. Januar 2009

 

Mit der Ausstellung Schönheit und Magie – Schmuck ferner Länder präsentiert das Deutsche Goldschmiedehaus eine Ausstellung zu Schmuck außereuropischer Kulturen.

Ute Wittich und ihr Mann Bernhard Jäger begeistern sich seit fast dreißig Jahren für den landestypischen Schmuck auereuropischer Länder. Ihre Sammelleidenschaft begann, als sie zufällig auf einer Reise durch Tunesien sahen, wie die Frauen, die in einer Notsituation waren, auf dem Bazar ihren Schmuck verkauften. Die in alter Tradition gefertigten Schmuckstücke wurden vom Händler auf die Waage gelegt und nach Wert und Gewicht erhielten die Frauen ihr Geld. Damit waren die Schmuckstücke zum Einschmelzen bestimmt. Um einige dieser Kostbarkeiten vor dem Untergang zu retten und damit auch ein kleinen Beitrag zur Erhaltung der Landeskultur zu leisten, kaufte Ute Wittich einige Objekte und legte damit den Grundstein für ihre heutige Sammlung.

Einer der Schwerpunkte der Ausstellung ist der Schmuck des Volksstammes MIAO, einer der größten Bergstämme Südostasiens. Dieser Volksstamm verteilt sich insgesamt über fünf Länder und ist besonders im Südwesten von China anzutreffen. Das Schmieden von Silberschmuck spielt in der Kultur der MIAO eine wichtige Rolle und ist traditionell Aufgabe der Männer. Regelmäßig findet sich die Spirale als Schmuckmotiv, Symbol für das Werden und Vergehen in der Natur.

Der Schmuck der MIAO wird ergänzt von Schmuck aus dem Jemen, Sudan, Tunesien, Afghanistan, Indien, der Südsee und anderen Teilen Afrikas und Asiens.

Viele Schmuckstücke besitzen neben ihrem dekorativen und kunsthandwerklichen Wert auch eine Funktion. Als Amulett getragen, entfalten Materialien und die auf den Schmuckstücken abgebildeten Symbole ihre schützende, helfende oder heilende Wirkung.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 20.01.2008 in Gießen hielt Dr. Friedhelm Häring (Oberhessisches Museum Gießen) eine mitreißende Einführungsrede.

In einem schönen Fachwerkhaus in der Altstadt Hanau stehen für die Ausstellung 31 Vitrinen auf ber 400 qm Fläche zur Verfügung. Wie der Schmuck vor Ort getragen wird, zeigen fünf große Fahnen mit Feldfotos.

Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter Katalog zum Preis von 20 ,-- € erschienen.

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