|
Dauerausstellung "Vormünzliche Zahlungsmittel"
im Sparkassenmuseum Heppenheim (Bergstraße)
2004 wurde in dem historischen und denkmalgeschützten Sparkassengebäude aus dem Jahre 1884 in Heppenheim das "Sparkassenmuseum" eröffnet. Verwirklicht wurde dies durch die Initiative einer engagierten Gruppe von
"Sparkassen-Senioren". Ausgestellt sind Exponate und Dokumente aus dem Bankgeschehen der Sparkasse, sowie Zeitdokumente um das Geld. 2007 nahm man die Anregung auf, die Ausstellung durch das Thema
"Vormünzliche Zahlungsmittel" zu ergänzen. Man gestaltete die vorhandene Ausstellung mit viel Aufwand um. Es wurde Platz geschaffen, um in zwei Räumen Exponate aus Europa, Amerika, Asien und Ozeanien zu
zeigen. Informative Schautafeln und Textschilder informieren über die einzelnen Objekte, die in Vitrinen und an Wandflächen präsentiert werden. Noch vor Weihnachten 2007 konnten die neu gestalteten Räume
eröffnet werden.
Öffnungszeiten:
Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer
06252-12-0
Es wird herzlich eingeladen und auch um Kritik oder Anregung gebeten.
Jürgen Maurer
Telefon: 06252-93200-0
email: mock@juju-africa.de
Schönheit und Magie - Schmuck ferner Länder
Deutsches Goldschmiedehaus Hanau: 10. Januar - 6. April 2008
Museum Zons, Dormagen: 20. Juni - 14. September 2008
Oberhessisches Museum Gießen: 24. Oktober 2008 - 25. Januar 2009
Mit der Ausstellung Schönheit und Magie – Schmuck ferner Länder präsentiert das Deutsche Goldschmiedehaus eine Ausstellung zu Schmuck außereuropischer Kulturen.
Ute Wittich und ihr Mann Bernhard Jäger begeistern sich seit fast dreißig Jahren für den landestypischen Schmuck auereuropischer Länder. Ihre
Sammelleidenschaft begann, als sie zufällig auf einer Reise durch Tunesien sahen, wie die Frauen, die in einer Notsituation waren, auf dem Bazar ihren Schmuck verkauften. Die in alter Tradition gefertigten
Schmuckstücke wurden vom Händler auf die Waage gelegt und nach Wert und Gewicht erhielten die Frauen ihr Geld. Damit waren die Schmuckstücke zum Einschmelzen bestimmt. Um einige dieser Kostbarkeiten vor dem
Untergang zu retten und damit auch ein kleinen Beitrag zur Erhaltung der Landeskultur zu leisten, kaufte Ute Wittich einige Objekte und legte damit den Grundstein für ihre heutige Sammlung.
Einer der Schwerpunkte der Ausstellung ist der Schmuck des Volksstammes MIAO, einer der größten Bergstämme Südostasiens. Dieser Volksstamm
verteilt sich insgesamt über fünf Länder und ist besonders im Südwesten von China anzutreffen. Das Schmieden von Silberschmuck spielt in der Kultur der MIAO eine wichtige Rolle und ist traditionell Aufgabe der
Männer. Regelmäßig findet sich die Spirale als Schmuckmotiv, Symbol für das Werden und Vergehen in der Natur.
Der Schmuck der MIAO wird ergänzt von Schmuck aus dem Jemen, Sudan, Tunesien, Afghanistan, Indien, der Südsee und anderen Teilen Afrikas und
Asiens.
Viele Schmuckstücke besitzen neben ihrem dekorativen und kunsthandwerklichen Wert auch eine Funktion. Als Amulett getragen, entfalten Materialien
und die auf den Schmuckstücken abgebildeten Symbole ihre schützende, helfende oder heilende Wirkung.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 20.01.2008 in Gießen hielt Dr. Friedhelm Häring (Oberhessisches Museum Gießen) eine mitreißende
Einführungsrede.
In einem schönen Fachwerkhaus in der Altstadt Hanau stehen für die Ausstellung 31 Vitrinen auf ber 400 qm Fläche zur Verfügung. Wie der Schmuck
vor Ort getragen wird, zeigen fünf große Fahnen mit Feldfotos.
Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter Katalog zum Preis von 20 ,-- € erschienen.
|